2. Internationales Friedenscamp 2018

Vom 5. bis 12. Juli 2018 veranstaltete die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen in Kooperation mit der städtischen Gesamtschule Aachen-Brand, dem Jugend- und Begegnungshaus Brander Feld und dem Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e.V. das 2. Internationale Friedenscamp. 40 Jugendliche aus elf Ländern von 16 - 23 Jahre lebten in diesem Zeitraum zusammen in Zelten auf dem Gelände des Jugend- und Begegnungshauses Brander Feld und beschäftigten sich in Workshops mit dem Thema „Come Together – Frieden gestalten“.

 

Campgelände und Jugend- und Begegnungshaus (JuB)

 

Das vom Stadtbezirk Aachen-Brand vorbereitete und bereitgestellte Gelände vor dem JuB war sehr geeignet für das Friedenscamp. Das Jugend- und Begegnungshaus fungierte für die Teilnehmer*innen Tag und Nacht als Aufenthaltsraum, Kaffeeküche und war immer eine sichere Anlaufstelle.

 

Die Gesamtschule Aachen-Brand bot ihre Sportanlagen, Duschen, Räume für die Workshops, die Mensa und das Pädagogische Zentrum mit seiner Bühne, das sich als ideal erwies für die Präsentation vor etwa 100 Gästen.

 

 

Unterkunft und Verpflegung

 

Die jungen Teilnehmer*innen übernachteten in Zelten der „Grenzlandjugend Roetgen“, die sich um Auf- und Abbau gekümmert hat. Die Verpflegung wurde durch den Mensaverein der Gesamtschule Aachen-Brand, einen Cateringservice und durch Teilnehmer*innen als Selbstversorger gewährleistet.

 

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

 

Beim Friedenscamp waren Teilnehmer*innen aus elf Ländern und drei Kontinenten vertreten.

 

Länder: Iran (2), Syrien (6), Franz. Guinea (1), Réunion (1), Afghanistan (3), Rumänien (1), Irak (1), Belgien (1) und Deutschland (5). Serbien (6) und Bosnien (13)

 

 

Maren (Stufe 12)

10.07.2018

Bilder: Maren

Video: Campworkshop "Film"


Ramadan – Warum fasten Muslime?

 

Wir haben eine Umfrage zum Thema Ramadan gestartet. Hierzu haben wir in Aachen Nicht-Muslime in jedem Alter befragt, was sie über das Fasten wissen. Leider kamen wir zu dem Entschluss, dass den meisten Menschen nicht bewusst ist, warum ihre Mitmenschen fasten. Aufgrund dessen haben wir für euch einen informativen Artikel zum Thema Fasten verfasst.

 

Der Islam hat sogenannte fünf Säulen, einer der fünf Säulen ist das Fasten im Monat Ramadan. Das Fasten soll die Bindung zu Gott stärken und gleichzeitig die Seele reinigen. Außerdem soll Empathie entwickelt werden für Menschen, die tagtäglich hungern müssen, da es einfach an Nahrung mangelt. Ein großer Nutzen von dem Monat Ramadan ist, dass die Menschen barmherziger gegenüber den Armen und Benachteiligten sind. Hierbei spielt die Nächstenliebe eine große Rolle, da viel Wert auf das friedliche Zusammenleben gelegt wird.

 

Die Muslime sollen ab der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und unreine Gedanken verzichten. Dabei gibt es einige Ausnahmen, wie z.B. Kranke, Alte und Schwangere, die vom Fasten ausgeschlossen sind.

 

Nun fragen sich viele, wann überhaupt die Fastenzeit beginnt. Der Monat Ramadan beginnt im neunten Monat des islamischen Mondkalenders und verschiebt sich je nachdem zehn bis elf Tage vor. Die Befragten dachten auch häufig, dass das Fasten ungesund sei, jedoch stimmt das nicht. Im Gegenteil. Der Körper wird regeneriert und der Magen entgiftet. Am Ende des Monats haben die Muslime als Belohnung das Zuckerfest. Sie verbringen viel Zeit mit der Familie und dem Bekanntenkreis. Alle Familienmitglieder genießen die Zeit zusammen und verabschieden sich vom Monat Ramadan.

 

Viele Schulkinder werden dabei mit einem Problem konfrontiert. In einigen Schulen gibt es heiße Diskussionen, ob die Kinder von der Schule freigestellt werden oder nicht. Muss ich an religiösen Feiertagen, die mich betreffen, zur Schule? Ja, denn die Schule ist laut Schulgesetz dazu verpflichtet, die Schüler freizustellen!

 

Pesar und Melda (Q1)

18.06.2018 


Rettet die Notfallpraxis

 

Die Kassenärztliche Vereinigung zieht in Erwägung, durch eine Neureglung der Notfallpraxen in Stolberg und Eschweiler Kinder nur noch in Stolberg zu behandeln und Erwachsene nur noch in Eschweiler. Das ist eine Verschlechterung der ortsnahen Versorgung und viele Stolberger sind gegen eine solche Neuregelung.

 

In den meisten Geschäften in Stolberg wurden aus diesem Grund Listen ausgelegt, um gegen diese Regelung vorzugehen. Wir haben Passanten in Stolberg gefragt, was sie davon halten.

 

1. Person

 

· Ich finde es nicht gut, weil es ein großer Aufwand wäre, wenn die Kinder hier behandelt werden und Erwachsene nur noch in Eschweiler. Es ist eine Frechheit , dass man sich Gedanken über diese Regelung macht.

 

2. Person

 

· Es ist eine Schande, wenn man dies so sagen kann. Ich müsste, wenn ich schon angeschlagen genug bin, nochmal bis Eschweiler fahren. Meine Schwiegermutter z.B. hätte nicht die Möglichkeit, diese Strecke zu fahren, um dort behandelt werden zu können.

 

3. Person

 

· Dadurch könnten vielleicht Arbeitsplätze verloren gehen, wenn nämlich die Praxis nach Eschweiler geleitet wird, werden die Ärzte und Krankenschwestern aus Eschweiler bevorzugt. Die aus Stolberg werden dann nicht mehr so oft benötigt , weil nicht mehr so viel Arbeit vollbracht wird.

 

4. Person

 

· Ich kann es nicht glauben, was soll diese Argumentation, dass Kinder in Stolberg und Erwachsene in Eschweiler behandelt werden sollen. Notfälle sollten nicht nach Alter bestimmt werden. Ein Notfall ist ein Notfall, egal ob alt oder jung.

 

5. Person

 

· Die Notfallpraxis soll für Menschen, die wirklich krank sind und einen Notfall vorweisen, erhalten bleiben, aber nicht für Menschen, die denken, wenn sie Schnupfen haben, wären sie ein Notfall.

 

6. Person

 

· Ich finde diesen Lösungsvorschlag sehr gut, da viele die Praxis für unnötige Sachen besuchen, die man überhaupt nicht in der Kategorie Notfall einordnen kann.

 

 

Tugce, Eleni, Christos und Yunus (Stufe 12)

16.04.2018


 Euregio-Wirtschaftsschau 2018

 

Wir haben am Montag, den 05.03.2018 die Euregio-Wirtschaftsschau in Aachen besucht, wo man viele verschiedene Stände und Angebote bewundern konnte. Unter anderem gab es dort einen Werksverkauf von Lindt sowie von Bahlsen, wo für jedermann etwas dabei war. In den verschiedenen Hallen gab es eine große Vielfalt von den unterschiedlichsten Anbietern. Die Auswahl ersteckte sich von Autos über die Gesundheit bis hin zum Essen und öffentlichen Dienstleistungsunternehmen, wo man sich nach Belieben erkundigen und vieles ausprobieren konnte. Auf dem Weg über das Gelände sind wir auf eine Vielfalt von Produkten gestoßen, egal ob alt bewährt oder ganz neu entdeckt, für jedes Alter war etwas dabei. Viele bekannte Aachener Unternehmen hatten ihren Platz und boten wie zum Beispiel das Cineplex einige Vorführungen an. Außerdem befanden sich auch die Stawag, die Bundespolizei, die Feuerwehr, das Tierheim Aachen, das Autohaus Souren und noch viele weitere in den verschiedenen Hallen.

 

Für das leibliche Wohl war selbstverständlich auch gesorgt, durch die Essensmeile im Außenbereich und einzelne Stände, die die unterschiedlichsten Delikatessen anboten.

 

Wie jedes Jahr gab es auch dieses Mal wieder viele zusätzlich Unterhaltungspunkte, wie Agility mit dem Hund oder dem NightWash-Programm mit Faisal Kawusi. Beim Eintritt konnte man auch dieses Jahr wieder durch die Mottotage einige Ermäßigungen erlangen. Bei unserem Besuch war das Motto "Tag der Frau", weshalb alle Frauen begünstigt wurden.

 

Alles in allem können wir sagen, dass sich die Euregio wieder mal gelohnt hat und wir sie jedem weiter empfehlen würden. Wir haben nur Positives mitbekommen, denn jeder war nett und aufgeschlossen, ohne aufdringlich zu sein.

 

Rebecca und Cassandra (Stufe 12)

12.03.2018

Bilder: Rebecca


Blutspende

 

 

Ihr seid gerade 18 geworden und fragt euch, was ihr Gutes tun könnt? Schon mal daran gedacht, Blut spenden zu gehen?

 

Wenn ja, sagen wir euch, wie es funktioniert und was ihr dabei beachten müsst.

 

Es ist ganz einfach. Man geht zu einer Organisation seiner Wahl, wie z.B. das Uniklinikum Aachen oder das Deutsche Rote Kreuz, und meldet sich zum Blutspenden an.

 

Gegen Vorlage deines gültigen Personalausweises bekommst du einen Fragebogen, welchen du ausfüllen musst. Wenn es an dem Fragebogen nichts zu beanstanden gibt, folgen ein Gesundheitscheck und ein ärztliches Gespräch, bei welchem über deine Spendentauglichkeit gesprochen wird.

 

Wenn du spenden darfst, bekommst du von einer Fachkraft etwas von deinem Blut (ca. 0,5 Liter) abgenommen. Nach der Blutabnahme bekommst du einen Verband, welcher einige Stunden getragen werden sollte. Außerdem musst du einige weitere Dinge beachten:

 

•             Vor, während und nach der Blutabnahme solltest du viel trinken.

•             Vorher solltest du etwas essen (nicht zu fettig).

•             Nach der Blutabnahme musst du mindestens 30 Minuten vor Ort bleiben.

•             Danach darfst du sechs Stunden nichts Schweres mit dem Spenderarm heben.

•             Du musst zwölf Stunden warten, bis du wieder Beruf, Hobby oder Ähnliches ausübt.

•             Vor und nach der Blutspende solltest du weder Alkohol noch Nikotin zu dir nehmen.

•             Frauen dürfen nur alle drei Monate spenden.

•             Männer dürfen alle zwei Monate spenden.

 

Ungefähr vier Wochen nach deiner ersten Blutspende bekommst du deinen Blutspenderausweis zugeschickt, genauso wie das Ergebnis deiner Blutuntersuchung.

 

Für weitere Informationen besucht die jeweilige Internetseite, wo ihr unter anderem die ganzen Termine zum Spenden findet.

 

https://www.drk-blutspende.de/

 

https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/transfusionsmedizinblutspendedienst/blutspendedienst.html

 

Cassandra & Rebecca (Stufe 12)

16.01.18