Let’s go wild im Camp Hammer

Wie bei allen anderen Jahrgängen läuft auch beim 5. Jahrgang vor den Sommerferien nichts nach normalem Stundenplan. Sie nutzen die Tage für neue Erlebnisse und Ausflüge. Auch die 5.5 hatte eine tolle Idee – eine Nacht als Wildnis-Camper auf dem Campingplatz in Hammer (Eifel, Simmerath) und ich (Maren, 12. Jahrgang) durfte sie begleiten und möchte von ihren tollen Erfahrungen berichten.

Der Campingplatz liegt direkt an der Rur und dem Riffelsbach. So hatten sie zwischen Wald, Bach und Fluss die Möglichkeit, die Vielfalt und Ruhe der Natur zu genießen.

Jedoch gab es auch einige Herausforderungen. Bei der Busfahrt fing es an. Einige Missverständnisse beim Verstehen des Busplanes führten dazu, dass alle Schüler und Schülerinnen mit zwei Lehrern eine Strecke von 7 km zu Fuß zu bewältigen hatten. Aber kein Problem für unsere Natur-Camper! Trotz Sandalen und strahlender Sonne kamen sie am Dienstagnachmittag hochmotiviert am Zeltplatz an, an dem die nächste Herausforderung schon auf sie wartete – Zelt aufbauen (und zwar ohne Erwachsenen-Hilfe). Auch das war ein Klacks, denn die Camper waren schon gut aufgestellt und hatten ihre Zelte bereits im Garten auf- und abgebaut, um nun alleine alle zwölf Zelte um eine Feuerstelle direkt neben dem Riffelsbach und dem Wald aufzubauen. Der Kuchen war erst einmal uninteressant, denn es galt: schnell fertig werden und die Umgebung erkunden, Staudämme bauen, in die Rur springen und Spaß haben.

Aber es gab natürlich auch ein paar Regeln zu beachten. Da wir mitten in der Natur, umgeben von Wald und ein paar anderen Campern waren, mussten wir stets darauf achten, leise zu sein. Das fiel uns aber größten Teils gar nicht schwer, denn dem Bach und der Natur zu lauschen, ist einfach nur zu schön! Wir konnten viele Angebote nutzen, die die Natur uns bietet. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Schülerinnen und Schüler mit mehreren Anderen in die Rur gesprungen sind und den Wald erkundet haben, oder ob sie mit ihrem besten Freund oder ihrer besten Freundin zu zweit die Ruhe genossen und ein bisschen geschnitzt haben. Aber vor allem Gemeinschaftsspiele, die besonders das Team-Building fördern, schweißten die Gruppe immer mehr zusammen und machten die elektrogerätfreie und naturverbundene Zeit, die für den Ein oder Anderen eine ganz neue Erfahrung war, sehr erlebnisreich.

Am Abend gab es ein großes Lagerfeuer, an dem wir gegrillt haben. Einige Eltern haben zuvor Salate und Würstchen vorbei gebracht und wir machten uns einen gemütlichen Abend am Feuer. Aber nicht nur zum Grillen nutzten wir das Feuer, sondern auch zum Trocknen der Klamotten. Es war sehr schön zu sehen, wie rücksichtsvoll und freundlich die Schüler und Schülerinnen miteinander umgegangen sind. Auch, dass der Ein oder Andere ein bisschen Bauchschmerzen vor dem ersten Mal Campen hatte, war völlig normal und verständlich für Jeden.

Die Nacht war sehr lang, denn die Lehrer hatten noch Etwas vorbereitet. Obwohl die meisten schon müde und kaputt von der ersten Wanderung waren, freuten sie sich sehr auf die Nachtwanderung. Auch hier galt es Rücksicht zu nehmen und niemanden zu erschrecken, aber das war selbstverständlich und leicht umgesetzt. Einige Glühwürmchen begleiteten uns.

Am nächsten Morgen gab es einige Frühaufsteher, die sich leise um die Feuerstelle setzten und geduldig auf die Anderen warteten. 
Als alle wach waren, mussten die Zelte schnell abgebaut und verstaut werden, denn es sollte anfangen zu regnen. Danach gab es ein leckeres Frühstück und es wurde noch ein bisschen gespielt. Nach den ersten Regentropfen kamen die Eltern die Zelte abholen - Glück gehabt! Viele Schüler und Schülerinnen wollten gerne noch länger bleiben. Nur der Regen machte uns den Abschied leichter. 
Bestimmt lässt sich so ein erlebnisreicher Ausflug in die Natur wiederholen.

„Ich habe es sehr genossen und eine Nacht länger hätte ich noch besser gefunden.“ (Zitat einer Schülerin aus der Klasse 5.5) 


Maren (Stufe 12)
09.07.2018
Bilder: Erika Molatta


Der Nationalpark Eifel

 

Durch den Rundgang in unserer Schule und den Fragebogen an die Schüler und Schülerinnen sind uns viele naturnahe Projekte aufgefallen. Dennoch denken wir, dass es viel Potenzial gibt, um die Aktivität in naturfördernden Projekten zu steigern. Vor allem ist uns jedoch aufgefallen, dass einige Schüler nichts oder kaum etwas über den Nationalpark Eifel wissen und deshalb fassen wir die Intention des Nationalparks im Folgenden zusammen.


Der Nationalpark Eifel hat das Ziel, 2034 auf einer Fläche von ungefähr  100 Quadratkilometern das Motto „Natur Natur sein lassen“  umzusetzen. Dabei ist es wichtig, die Natur vor äußerlichen Einflüssen und Eingriffen, wie z.B. den von Menschen verursachten Müll usw., zu schützen. Auch die Pflanzen- und Tierarten, die in einer großen Vielfalt im Nationalpark vertreten sind (bereits nachgewiesen sind 9500 Arten), sollen ungestört leben können. Es ist sehr interessant, durch die verschiedenen Wege und die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen, aber auch Geräusche und Gerüche, inspiriert zu werden. Dabei ist es auch wichtig, selber darauf zu achten, die Natur unberührt zu lassen. Gehwege dürfen nicht verlassen werden, Tiere nicht gefüttert werden und Müll muss immer in der Tasche bleiben. Nicht nur zu Fuß kann man den Nationalpark erkunden, sondern auch mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd. Besonders im Vordergrund steht das Schützen der Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind. Diese können sich im Nationalpark vermehren und stabilisieren, da sie vor allem vor Jägern geschützt leben.

 

Wenn wir euer Interesse wecken konnten, dann besucht den Nationalpark doch mal selber! Wir haben nur gute Erfahrung gemacht.
Weitere Informationen findet ihr auch unter folgendem Link:

 
https://www.nationalpark-eifel.de/

 

Cassandra, Rebecca und Maren (Stufe 12)

11.06.2018

Bild: pixabay 


Wildnis-Umfrage

 

Als wir uns mit dem Thema Wildnis beschäftigt haben, kam uns die Idee, eine Umfrage in unserer Schule zu starten. Vielleicht wart ihr selber Teil dieser Umfrage?! Dabei haben wir drei Fragen gestellt:

 

1. Was versteht ihr generell unter dem Begriff „Wildnis“ und wo findet ihr diese?

2. Wenn ihr wie wir „Wildnis“ als Naturschutz auffasst, wo findet ihr diese in der Schule (sowohl im Unterricht, als auch im Gebäude, wie z.B. die Photovoltaik-Anlage)

3. Habt ihr schon mal was von dem Nationalpark-Eifel gehört? Wenn ja, was?

 

Bei unserer Auswertung haben wir viel Interessantes entdeckt. Insgesamt wird die Wildnis als Wohnort vieler Tier- und Pflanzenarten aufgefasst. Da Menschen in diesem Gebiet nicht wohnen und sonst auch keinen Einfluss haben, lebt hier alles ungestört „von der Ameise bis zum Bär und vom Blatt bis zum Baum“ (Zitat aus der Klasse 6.3). Die Natur ist auf sich allein gestellt. Dennoch werden ebenfalls Aspekte wie z.B. „die große Gefahr“ erwähnt. Die Schüler und Schülerinnen verbinden mit dem Wort „wild“ auch gefährliche, wilde Tiere.

 

In der Schule wurden ebenfalls zahlreiche Entdeckungen gemacht. Ob im Schulgarten, auf dem Sporthallendach (Photovoltaik-Anlage), bei verschiedenen Aktionen durch den Agenda-Wettbewerb oder im NW-Unterricht.

 

Auf die dritte Frage konnten einige Klassen durch eigene Erfahrungen ausführlich antworten. Vor allem besondere Regeln wurden erwähnt, wie diese, dass Hunde an der Leine geführt werden müssen, Tiere nicht gefüttert werden dürfen, man die vorgegebenen Gehwege nicht verlassen darf, nicht Zelten darf, kein Feuer machen darf… All dies zum Schutz der Natur.

 

Auch wir möchten diese Einstellung des Naturschutzes in unserer Schule verstärken und nicht nur etwas Gutes tun, sondern auch Nationalparkschule werden. Dazu können wir alle beitragen. Schon kleinere Projekte können uns helfen. Habt ihr noch Ideen? Wenn ja, könnt ihr euch gerne an uns wenden! Wir freuen uns über jede Idee.

 

Maren und Rebecca (Stufe 12)

14.05.2018


Wildnis in unserer Schule - Habt ihr sie schon entdeckt?

 

Wenn ihr beim Gang durch unsere Schule ganz genau hinseht, könnt ihr Einiges entdecken, was sich mit dem Begriff „Wildnis“ in Verbindung bringen lässt. Eines der neuesten Projekte an unserer Schule, entstanden durch den Agenda-Wettbewerb, ist die Pfand-Sammelstation im PZ. Im Allgemeinen ist der Agenda-Wettbewerb eine Aktion, an der jährlich alle Fünft- & Sechstklässler teilnehmen und somit die Umwelt bewusster schützen. Speziell bei dieser Pfand-Sammelstation gehen die Einnahmen an den Euregio Zoo Aachen.

 

Ein weiteres Umweltschutzprojekt unserer Schule ist die Investition in eine Photovoltaikanlage, welche sich auf dem Turnhallendach befindet und die Schule mit Strom versorgt. Falls ihr Wissen wollt, wieviel die Anlage im Moment leistet, schaut euch doch die Anzeige neben dem Aufzug im PZ an. Wenn ihr schon mal da seid, könnt ihr auch gleich einen Blick auf unseren Energieausweis in dem darunter hängenden Glaskasten werfen.

 

Auch unser Schulgarten bietet uns ein Stück Natur in unserem Schulleben. Außerdem findet man andere Projekte, wie zum Beispiel den Sternenhimmel in unserem Keller.

 

Findet ihr noch Weiteres in unserer Schule, was ihr mit „Wildnis“ in Verbindung bringt? Ob im Unterricht oder in der Pause..., wenn ja, dann schreibt uns doch in die Kommentare, wo ihr ein Stück Wildnis findet!

 

Maren, Rebecca und Cassandra (Stufe 12)

09.04.2018

Bilder: Rebecca