Stromhaus wird zu Kunstwerk

 

Schülerinnen des Mode und Design Ergänzungskurses des 10. Jahrgangs haben zusammen mit Erika Molatta ein Stromhaus der STAWAG bemalt. Nach genauen Absprachen mit der STAWAG über Design und Zugehörigkeit zur Ortschaft hat die STAWAG ihre Unterstützung angeboten und ließ das Stromhaus über eine externe Firma reinigen und grundieren.

 

Das Wichtigste für die SchülerInnen war, dass sie überhaupt ein Projekt machen konnten, um sich mit ihrem Kurs in Brand zu verewigen. Danach wurden Ideen gesammelt und Konzepte ausgearbeitet. Als das grobe Konzept stand, musste nur noch ein passender Ort gesucht werden. Frau Molatta, die jeden Tag an einem dreckigen und beschmierten Stromhaus vorbeifährt, kam auf die Idee, dieses Stromhaus zu verschönern. Nachdem der Ort fest stand, wurde das endgültige Konzept erarbeitet und sich auf den in der Ortschaft bekannten Namen der Apfelwiese, welche sich direkt an dem Stromhaus befindet, bezogen. Daher auch „Apfelprojekt am Stromhaus“.

 

Frau Molatta sagt mit ihrer langjährigen Projekterfahrung: „Ich habe noch nie ein Projekt gemacht, bei dem ich mich so viel rausgehalten habe und die Schüler so selbstständig und eigenverantwortlich gearbeitet haben.“

 

Großen Dank gebührt dem Hausmeister des Ev. Gemeindezentrums Brand Martin Luther Kirche, da dieser freundlicherweise den SchülerInnen die Toiletten sowie Strom und Bierzeltgarnituren der Gemeinde zur Verfügung gestellt hat.

 

Falls ihr euch das Ergebnis angucken wollt, könnt ihr das hier: Hermann-Löns-Straße 35.

 

Leon, Marvin und Yannick (Stufe 11)

11.06.2018

Bilder: Leon Rissmayer


Agenda-Wettbewerb 2018

 

Am 27. April 2018 war es wieder so weit. Der letzte Tag des Agenda Wettbewerbs war erreicht, die Preisverleihung für die drei besten Klassen. Doch was ist der Agenda Wettbewerb überhaupt? Und was bezweckt er?

 

Jedes Jahr aufs Neue, seit 2000, findet er für die fünften und sechsten Klassen statt. Mit viel Engagement haben nicht nur die SchülerInnen sondern auch die KlassenlehrerInnen an dem Wettbewerb teilgenommen. Knapp 6 Wochen haben sie darauf geachtet, Müll zu trennen, das Licht auszumachen, so wie die Fenster zu schließen, wenn alle den Raum verlassen haben. Zusätzlich haben sich die einzelnen Klassen die unterschiedlichsten Projekte ausgedacht, um der Welt etwas Gutes zu tun. Einige der Projekte findet ihr in unserer Bildergalerie und viele andere Bilder zu der Verleihung.

Platz 1 hat sich die Klasse 6.5 ergattert mit ihrem umweltbewussten Verhalten und ihrem Projekt „Spende dein Pfand“. Mit dieser Aktion haben sie Pfandflaschen gesammelt, um damit den Tierpark zu unterstützen. Mit nur 3 Punkten Abstand dahinter folgt die Klasse 6.3 und mit 11 Punkten dahinter die Klasse 5.5.

 

Alles in allem kann man sagen, dass der Agenda Wettbewerb auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg war und sich alle Klassen ins Zeug gelegt haben.

 

Celina, Cassandra, Maren und Rebecca (Stufe 12)

30.04.18

Bilder: Celina und Rebecca 



WLAN in der Schule?

 

Wie würden Sie/würdest Du es finden, wenn in der Schule WLAN eingeführt würde?

Hätte dies positive/negative Auswirkungen auf die Schüler?

Welche Regeln würden Sie/würdest Du diesbezüglich vorschlagen?

Denken Sie/Denkst Du, so würde das Handyverbot aufgehoben werden können?

 

Diese Fragen haben wir verschiedenen Schülern und Lehrern gestellt und folgende Antworten bekommen.

 

Schüler 1

Es ist nützlich, da man meistens kein Netz hat, um das eigene Internet zu benutzen.

Es hat nur positive Auswirkungen, da man schneller recherchieren kann.

Man sollte das Handyverbot aufheben und eine begrenzte Zeit angeben und nach dieser Zeit den WLAN -Zugriff abschalten.

 

Schüler 2

Es ist gut, weil man immer erreichbar sein kann.

Man sollte es nur in den Pausen verwenden können.

Das Handyverbot würde aufgehoben werden.

 

Schüler 3

Es wäre sehr praktisch, da man im Unterricht auch das Internet benutzen könnte.

Das Handy sollte auf den Tisch gelegt werden, damit es nicht für außerschulische Sachen benutzt werden kann.

Nein, das Handyverbot würde nicht aufgehoben werden.

 

Frau Tillmanns (Lehrerin)

Es wäre ein Fortschritt, da es sehr nützlich sein könnte. Man würde selbständig lernen, somit bestünde auch die Möglichkeit, Sachen besser zu differenzieren.

Bei Kindern mit Behinderungen wäre es effektiver, da Sie über WLAN ihre Tests schreiben könnten.

Es sollten nur Unterrichtswerke und keine sozialen Netzwerke benutzt werden.

Ich denke, das Handyverbot bliebe.

 

Herr Weber (Lehrer)

Einerseits ist es gut, da man Zugang zum Internet hat. Andererseits ist jedoch die Strahlung zu hoch und somit gesundheitsschädlich.

Man sollte das Handy nur für unterrichtsspezifische Inhalte nutzen, über diese sollte jedoch die Lehrperson selber entscheiden.

Nein, das Handyverbot bliebe, da man von Lehrern und Mitschülern Bilder machen könnte.

 

Christos, Eleni, Tugce und Yunus (Stufe 12)

05.02.2018


KinderKulturKarawane 2017

 

Auch dieses Jahr ist die KinderKulturKarawane wieder zu Gast an unserer Schule, während ihrer Tour quer durch Europa. Dieses Jahr kommt Tanz, Musik und Theater aus Uganda (Ostafrika). Seit vielen Jahren besucht uns diese Organisation mit ihren Schützlingen. Hinter allen Stücken steckt viel Arbeit, langes Training und besonders viel Herzblut.


Die Sosolya Undugu Dance/Family Academy, die sich seit 1993 für benachteiligte Kinder und Jugendliche aus den Slums der Hauptstadt Ugandas einsetzt, zeigt vielen Schülerinnen und Schülern - sowohl unserer Schule als auch anderer Schulen in Brand - das Stück „Kwafe kwe Kwafe“ (Unser Zuhause ist unser Zuhause). Die Aufführung erzählt von schweren Zeiten durch die Folgen des Klimawandels (Wetterextremen, Überschwemmungen, Dürreperioden und Wassermangel), die Kwafe (die Heimat, in diesem Fall Uganda) durchlebt, da besonders Uganda dafür anfällig ist.

 

Jedes Jahr wieder lohnt es sich, die Stücke anzusehen. Neben den schulischen Aufführungen gibt es dieses Jahr wieder eine öffentliche  Aufführung im Ludwig Forum Aachen (Sa. 23.09.17 19 Uhr).

 

Während ihres Aufenthaltes in unserer Schule haben wir uns mit drei der Künstler und Herrn Lichtenberg (der Ansprechpartner unserer Schule für die KinderKulturKarawane) unterhalten und Interessantes über sie, das Stück und ihr Leben erfahren. Trotz minimaler sprachlicher Schwierigkeiten konnten wir uns gut mit ihnen verständigen und wir haben sie als freundliche und offene Personen kennengelernt. In ihrer Heimat sehen sie sich alle als gleich an, egal, welcher Religion sie angehören, und sind eine Familie. Wir haben sie auch auf die Probleme in Uganda angesprochen, daraufhin erzählten sie uns von den Schwierigkeiten mit dem Plastikmüll, welchen zum Teil auch wir verursachen. Auf unsere Frage hin, was sie am meisten bei uns in Deutschland überrascht hat, erzählten sie uns, wie erstaunt sie darüber waren, dass wir Geld für Plastikflaschen bekommen. Anders als in Uganda, wo es nicht mal ein Recycling-System gibt. Trotz der negativen Aspekte freuen sie sich, wieder nach Hause zurück zu kehren, was man auch anhand des Titels des Stückes erkennen kann.

 

Celina, Rebecca und Cassandra (Stufe 12)

19.09.2017

Bild: Bernd Lichtenberg