Politik

Besser als gute Satire geht nicht, aber es ist immer sehr viel Luft nach unten.

 



Corona – Wie alles begann

Eine Pandemie, die die Menschheit weltweit betrifft, vielen das Leben nimmt und unseren Alltag extrem eingegrenzt. Diese Pandemie trägt den Namen Corona-Virus oder auch Covid-19. Jetzt ist das Virus schon auf der ganzen Welt verteilt. Doch wo und wie genau kam es zu seinem Ausbruch?

 

 

 

Laut der Wissenschaft gibt es viele verschiedene Theorien, wie sich das Virus ausgebreitet haben soll. Die erste und wahrscheinlich weltweit bekannteste Theorie ist, dass sich jemand auf einem Fischmarkt angesteckt und das Virus dann an andere Menschen weitergegeben hat. Eine andere besagt, dass das Virus durch eine Fledermaus entstanden ist, wobei es dann auf den Menschen übertragen wurde. Weiteres und genaue Daten blieben bisher unklar.

 

 

 

Das Virus brach im Dezember 2019 in der Millionenstadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei aus. Zu Beginn erschien alles harmlos, doch Anfang Januar 2020 wurden die Folgen dramatischer und das Virus entwickelte sich zu einer Epidemie in China. Unter diesen katastrophalen Umständen konnte auch das Neujahrsfest nicht groß gefeiert werden. Alles musste eingedämmt werden, da das Virus ausgesprochen ansteckend ist. Das Abstandhalten von 1,5 m wurde verpflichtend.

 

 

 

Doch bereits am 11. Januar 2020 kam es zu ersten Todesfällen in China. Leider blieb die Pandemie nicht dort und nur drei Tage später verbreitete sich das Virus auch in Thailand. Doch es kam leider noch schlimmer. Bereits am 20. Januar kam es auch zum Ausbruch in Südkorea und Japan. Nur wenige Tage später (am 24. Januar) waren in Asien schon 37 Millionen Menschen von den Corona-Einschränkungen betroffen.

 

 

 

Hier in Deutschland blieb man zunächst einmal optimistisch und ging nicht davon aus, dass es möglich sei, dass sich das Virus in Europa ausbreitet, insbesondere nicht in Deutschland. Der Alptraum begann, als auch am 25. Januar das Virus in Europa ankam. Zunächst einmal in Norditalien, wobei die Situation eskalierte und es zu einer sehr hohen Zahl an Infizierten und Toten kam. In NRW bestand für die Experten immer noch kein Grund zur Sorge. Bis der erste Fall nach Deutschland (Bayern) kam, vergingen nur drei Tage. In den nächsten zwei Monaten breitete sich das Virus über ganz Europa aus. Die Folgen waren dramatisch. Tausende von Menschen starben oder waren infiziert.

 

 

 

Auch in den USA sowie Afrika und Südamerika breitete sich die Pandemie aus. Covid-19 war nun eine weltweite Pandemie, die auch als “Feind der Menschheit” bezeichnet wurde. Die Situation war aussichtslos und alles verschlimmerte sich. Italien, der Iran und Spanien waren beziehungsweise sind am stärksten betroffen. In diesen Ländern wurden die meisten Todesfälle nachgewiesen. Fast alle Länder verhängten eine Ausgangssperre und eine Kontaktsperre wurde befohlen. Wer diese nicht einhält, muss Strafgeld zahlen.

 

 

 

Doch wie ist die Situation eigentlich genau in Deutschland?

 

 

 

Insgesamt gibt es in Deutschland bisher 182.028 Infizierte und 8.522 Todesfälle (Stand 2. Juni, Quelle: Robert-Koch-Institut).

 

Seit dem 27. April gilt die Maskenpflicht in NRW.

 

Die Schulen sind seit dem 16. März geschlossen. Es ist noch unklar, wann sie wieder öffnen werden. Für die Lehrer und Eltern junger Kinder ist das ein dramatisches Problem. Es stellt sich die Frage, wo die kleinen Kinder hinsollen, wenn diese keine Geschwister, die auf sie aufpassen können, haben oder die Eltern zur Arbeit gehen müssen. Die Konsequenz ist, dass sie alleine zuhause bleiben, eventuell auf dumme Ideen kommen oder den notwendigen Lernstoff nicht wieder einholen. Doch das ist nicht das einzige dramatische Problem.

 

Die kleinen Unternehmen gehen in die Brüche, Restaurants und Kleinbetriebe sind gezwungen, ihre Läden zu schließen. Eine Situation wie noch nie.

 

 

 

 

 

In dieser Situation ist es wichtig, dass wir alle zusammenhalten und Rücksicht aufeinander nehmen und Abstand halten. Nur so können wir gemeinsam die Zahl der Neuinfektionen senken und die negativen Auswirkungen in der Gesellschaft und im Alltag eindämmen.

 

 

 

 von Anna

 


Bundesliga trotz Corona?

Ist es sinnvoll, dass die Bundesliga nach der Pausierung durch das Coronavirus wieder fortgeführt wird?

 

Durch das Coronavirus musste der Fußball in ziemlich jedem Land in Europa zwangsweise pausieren. Auch die Bundesliga wurde nach dem 26. Spieltag, welcher Anfang März stattfand, auf unbekannte Zeit unterbrochen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Bereits vor der Pausierung wurde ein Teil der Spiele ohne Zuschauer ausgetragen.

 

Am 6. Mai kam dann die Nachricht, dass der Spielbetrieb in Deutschland sowohl in der 1. als auch in der 2. Liga wieder starten darf. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob es in Anbetracht der aktuellen Situation eine sinnvolle Entscheidung ist oder ob das Risiko zu groß ist. Dabei ist es noch wichtig zu erwähnen, dass die Bundesliga die erste Top-Liga ist, in der der Fußball wieder anfängt. In Spanien und Italien könnte ein Start erst Mitte oder Ende Juni möglich sein, in England ist die Lage noch unklar, während in Frankreich die Liga komplett abgebrochen wurde.

 

Auf die Verkündung, dass die Bundesliga wieder startet, folgten unterschiedliche Reaktionen. Zum Teil wurde beklagt, dass der Start ein unnötiges Risiko darstellt oder dass es hierbei nur um den Kommerz bzw. das Geld geht.

 

Natürlich stellt der Bundesligastart auch trotz leerer Stadien und strenger Hygienevorschriften des DFL ein gewisses Risiko dar. Zwar werden die Spieler regelmäßig getestet und an allen möglichen Stellen wird versucht, den Kontakt möglichst gering zu halten (z.B. virtuelle Pressekonferenzen, kein Handschlag, Mundschutz und Abstand außerhalb des Spielfeldes). Auf dem Spielfeld ist direkter Kontakt jedoch nicht zu vermeiden. Wobei das wahrscheinlich noch ein geringeres Problem im Vergleich zu den Aktivitäten der Fans ist. Viele Fans werden es sich sicherlich nicht nehmen lassen, mit ihren Freunden oder Fanclubs zusammen das Spiel anzuschauen, auch wenn dabei möglicherweise nicht immer auf Abstandsregelungen oder Sonstiges geachtet wird.

 

Auf der anderen Seite ist das Fortsetzen der Bundesliga für den Erhalt einiger Clubs notwendig, vor allem für die kleineren. Einnahmen durch Ticketverkäufe wird es bis zum Ende der Saison ohnehin nicht geben, doch die TV-Gelder, die die Vereine bekommen, fallen weg solange keine Spiele stattfinden.

 

Meiner Meinung nach ist der Bundesligastart eine gute Entscheidung. Für viele Menschen gehört der Fußball zum Leben dazu. Und gerade in dieser Zeit ist es wichtig, sich auch vom Alltag ablenken zu können, genau das schafft der Fußball für viele Fans. Trotzdem sollte man dies nicht leichtsinnig sehen und sich nicht fahrlässig mit vielen Menschen zum Bundesligaschauen treffen. Wenn auch die Fußballfans Eigenverantwortung übernehmen, kann auch der Bundesligastart ohne große Gefahr stattfinden und trotzdem Unterhaltung für Millionen von Menschen liefern.

 

von Christian

 


Coronaferien?!

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, wird in NRW der Start der Osterferien auf Montag den 16.03. vorgezogen.

 

Konkret bedeutet das, dass die Schüler in den nächsten drei Wochen über das Internet Aufgaben bekommen werden, die dann Zuhause bearbeitet werden.

 

Am 16.03 und 17.03, also dem Montag und Dienstag der ersten Woche mit dieser Regelung, können Kinder, die nicht betreut werden können, noch in der Schule betreut werden. In diesem Zeitraum ist es auch möglich Bücher und andere Unterrichtsmaterialien aus den Fächern zu holen. Am Mittwoch den 18.03. wird es diese Notbetreuung nur noch für Kinder geben, deren Eltern in unverzichtbaren Bereichen, wie dem Gesundheitswesen arbeiten.

 

Am Montag den 16.03. wird ein weiteres Vorgehen zwischen den Lehrern besprochen, aktuell scheint es so, als ob die Klausuren auf einen Termin nach den Osterferien verschoben werden.*

 

*Da es zu diesem Thema sehr oft neue Informationen gibt, empfehlen wir regelmäßig die eMails zu Lesen und in die uCloud zu schauen. Insbesondere im Hinblick auf das Vorgehen bei Klassenarbeiten, Klausuren und Prüfungen, können wir nicht garantieren, dass die Informationen auf unserer Website noch aktuell sind. Es gilt natürlich immer das, was ihr von euren Lehrern hört.

 

 

Für weitere (und aktuellere) Informationen gibt es auf der Website des Schulministeriums:

 

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

 

 

Für Hamsterkäufe empfehlen wir den Lieferservice einer einschlägigen Supermarktkette. So können sie hamstern ohne die Sicherheit ihres Bunkers zu verlassen.


Sind Wahlen ab 16 ein politscher Umschlag?

Laut Grundgesetzt Artikel 38 ist man wahlberechtigt, wenn man das 18. Lebensjahr erreicht hat, und wählbar ist man, wenn man volljährig ist. Damit das Alter geändert wird, müsste bei einer Abstimmung im Bundestag eine Zweidrittelmehrheit dafür stimmen.

 

Das Wahlalter ist ein häufig diskutiertes Thema in den letzten Jahren. Denn die älteren Wähler sind in der deutlichen Überzahl gegenüber den jungen Wählern, obwohl in den letzten Jahren ein   deutlich höheres politisches Interesse der Jugendlichen erkennbar war:
    - 2015 gab es 21,3 Millionen Wahlberechtigte im Alter von mehr als 60 Jahren
    - und lediglich 9,8 Millionen Wahlberechtigte die 30 Jahre alt oder jünger waren.

 

Seit einigen Jahren gibt es, wie der Presse zu entnehmen ist, ein erhöhtes politisches Interesse bei Jugendlichen, vor allem aufgrund der Klimapolitik. Zudem sind Klimademonstrationen wie „Fridays for Future“, bei denen hauptsächlich Schüler*Innen teilnehmen, immer mehr in den Vordergrund gerückt. Somit stellt sich die Frage, ob man das Wahlalter nicht herabsetzen sollte. Denn viele Jugendliche unter 18 verpassen nur knapp die Wahl und können ihre Erstwahl erst mit über 20 machen.

 

Befürworter der Herabsetzung des Wahlalters, wie Jugendforscher Klaus Hurrelmann, sagten, dass man an den Schülerdemos erkennen kann ,dass die Schüler unter 18 bereits die Urteilsfähigkeit  besitzten, politische Themen zu beurteilen und eine abwägende Meinung darüber zu bilden. Er geht damit sogar so weit, dass er behauptet, man könne das Mindestwahlalter auf 14 herabsetzten.

Der ehemalige CDU- Politiker Hans Hugo Klein sagte jedoch, dass selbst bei  16- und 17-Jährigen nicht zu erwarten sei , dass sie die nötige Urteilsfähigkeit haben, um über Themen dieser Wichtigkeit abzustimmen.

 


Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt der Auseinandersetzung ist, dass sich die Interessen beider Wählergruppen deutlich voneinander unterscheiden. Somit könnten durch die Herabsetzung des Wahlalters auch die nicht minder wichtigen Interessen der Jugendlichen berücksichtigt werden.

 

Bei dieser Diskussion sind sich jedoch viele Parteien uneinig. Eine Herabsetzung des Wahlalters in dieser Legislaturperiode ist daher äußerst unwahrscheinlich, da sich bis auf die SPD kaum Parteien dafür einsetzten. Doch falls das Wahlalter auf 16 herabgesetzt werden sollte, stellt sich die Frage, welche Auswirkung dies auf die Politik haben wird. Könnte es einen politischen Umschwung geben?

Sollte das Wahlalter auf 16 herabgesetzt werden , würde es über 1.5 Millionen neue wahlberechtigte Personen in Deutschland geben. Zur Zeit gibt es in Deutschland über 60 Millionen Wahlberechtigte.

 

Bei der Europawahl 2019 deutete sich vorallem bei den unter 30 Jährigen ein deutlicher Umschwung der Politik an. Im Gegensatz zu den letzten Jahren standen die Grünen mit 33% deutlich an der Spitze, wohingegen die SPD und CDU deutlich an Wählern verloren. Dies wirkte sich natürlich auch auf das Gesamtergebnis in Deutschland aus. Die Grünen gewannen 11% an Wählern, wohingegen die CDU und SPD 7,4% und 11,7% an Wählern im Vergleich zur vorherigen Wahl verloren. Dieser politsiche Umschwung hatte sich bereits angedeutet und würde sehr wahrscheinlich durch das Herabsetzten des Wahlalters verstärkt werden. Da bereits viele junge Leute an den Klimademonstrationen teilnahmen, ist es wahrscheinlich, dass sie diese Einstellung auch in ihren Wahlen repräsentieren.

 


Die Wahlergebnisse einer Jugendwahl zur Europawahl bestätigten dies. Ungefähr 29% der Wähler wählten die Grünen, ansonsten lagen nur die SPD und CDU über 10%. Hingegen der Befürchtungen vieler Gegner des Wahlalters ab 16 wurden extreme Parteien wie die Afd (6%) nur wenig gewählt.

 

Somit würden die Jugendlichen zu dem politischen Umschwung beitragen, wenn nicht sogar für einen politischen Umschwung sorgen, der die Politik bei Änderung des Wahlalters weitgehend verändern könnte.

 

 

Christian Q1


Der Iran- USA Konflikt

Zu Beginn des neuen Jahrzehnts dominierte kaum kein anderes Thema die Nachrichten mehr als der Konflikt zwischen den USA und dem Iran nach der Tötung des iranischen Generals Soleimani durch einen Drohnenangriff auf die Hauptstadt des Iraks, Bagdad. Es ging sogar so weit, dass von einem sich anbahnenden dritten Weltkrieg berichtet wurde und immer noch wird. Auf der Social Media Plattform Twitter trendete für mehrere Tage der Hashtag „#WWIII“. Doch kann dieser Konflikt wirklich zu einem dritten Weltkrieg führen? Und wie kam es zu dem Konflikt?

Obwohl der Konflikt seit Anfang diesen Jahres eine enorme Aufmerksamkeit auf sich zieht,e besteht die Krise zwischen den beiden Nationen schon lange. Der Hauptgrund für das schlechte Verhältnis in den letzten Jahren ist das Atomprogramm des Iran. Die USA wirft dem Iran im Zuge ihres Atomprogramms neben der Energievorsorge vor, mit dem Uran auch an der Entwicklung atomarer Waffen zu arbeiten. Jahrelang konnte man sich jedoch nicht mit dem Iran über ein Atomabkommen einigen. Im Jahr 2015 wurde dann in der Amtszeit des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama schließlich ein Atomabkommen zwischen den beiden Parteien sowie Deutschland, Frankreich, China, Russland und Großbritannien ausgehandelt.

Seit dem Präsidentenwechsel Anfang des Jahres 2017 hat sich die ohnehin schon kritische Situation noch weiter verschärft. Trump äußerte sich mehrmals offensiv gegen den Iran und bezeichnet ihn unter anderem als „Schurkenstaat“. Zudem forderte er benachbarte Länder dazu auf, den Iran zu isolieren, da er Terroristen unterstütze, und drohte mit der Auflösung des Atomabkommens, was harte Sanktionen gegen den Iran zur Folge hätte. Im Mai 2018 verließ die USA den Atomdeal und führte die Sanktionen gegen den Iran erneut ein, knapp ein Jahr später wurde eine iranische Militäreinheit auf die Terrorliste der USA gesetzt.

In den darauffolgenden Monaten gab es zudem weitere Zwischenfälle:

- Der Iran hat als Reaktion auf die Sanktionen gegen das Atomabkommen verstoßen, indem er mehr Uran angereichert hat als erlaubt.

- Zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien wurden zerstört und der Iran wurde dafür verantwortlich gemacht.

- Schließlich kam es dann am 3. Januar zu dem besagten Drohnenangriff, bei dem der iranische General starb. Dies erregte große Aufmerksamkeit und sorgte unter anderem für einen riesigen Trauerzug im Iran. Zudem war im Internet viel die Rede von einem dritten Weltkrieg. Doch wie wahrscheinlich ist dieses Szenario nun?

Ein Krieg zwischen dem Iran und den USA ist in Anbetracht der aktuellen Situation nicht unwahrscheinlich, wenn die Lage sich weiter verschärft, vor allem, wenn der Iran weiter seine Politik beibehält und die USA weiter provoziert. Sollten die Sanktionen gegen den Iran nicht wirken, wäre ein solcher Krieg somit nicht ausgeschlossen. Ob es zu einem Weltkrieg kommt, ist aber sehr fraglich. Wenn der Iran jedoch die Urananreicherung weiterführt und eventuell sogar Atomwaffen entwickelt, ist jedoch auch das nicht ausgeschlossen.