Kurzgeschichte

Freitag der 13.

Freitag der 13. Februar, was für ein Tag. Ich weiß es ist komisch, aber ich habe immer Angst, dass irgendetwas passiert an diesem Tag. Mir ist wohl einfach nicht wohl dabei.

 

Mein Morgen verlief relativ normal. Ich aß mein gewöhnliches Frühstück und nahm den Schulbus zur Schule. Der Schultag verlief normal und alles war gut. Eine Sache ging mir allerdings nicht aus dem Kopf. Wir sprachen heute über das Thema Thiange in Erdkunde. Dies gab mir viel zu bedenken und ich machte mir tatsächlich Sorgen, was passieren würde, wenn es zu einer Explosion kommen würde.

 

Meine Familie und auch meine Freunde sagten mir ich sollte mir keine Sorgen machen.

 

Nach der Schule war ich sehr müde und ich legte mich schlafen.

 

Wo war ich? Ich befand mich mit meinen zwei besten Freundinnen Lisa und Marie, wie jeden Freitag im Café ,,Marbella‘‘.  Alles war gut, wie immer. Ich war gerade, dabei meinen Schokokuchen zu essen und meinen Kakao zu trinken, als Lisa plötzlich vor Schreck aufschrie. Natürlich fragten wir sie, was los war. Sie zeigte uns die Nachrichten. Kaum zu glauben Thiange war tatächlich explodiert! Hilfe!

 

Wir alle hatten große Angst und sahen bereits, wie die ersten panisch aus dem Restaurant raus rannten. Ich beschloss zunächst einmal meine Familie anzurufen, um mich darüber zu informieren, ob alles in Ordnung war. Mein Bruder Sam antwortete mir. Er sagte ich sollte so schnell, wie möglich die Stadt verlassen. Ich war so besorgt und wollte wissen, wo unsere Eltern waren. Sam sagte mir nur, sie seien bei der Arbeit gewesen, aber er konnte niemanden erreichen. Eins war klar wir mussten so schnell, wie möglich, die Stadt verlassen. Lisa, Marie und ich fuhren los, um meinen Bruder abzuholen.  In der Stadt war eine Massenpanik. Es war fürchterlich, den Anblick der Stadt zu sehen. Maschen liefen ahnungslos umher, lagen bewusstlos/ Tod auf der Straße. Es war so viel Verkehr, wie sollten wir jetzt schnell zu meinem Bruder kommen? Wir standen in einem riesen großem Stau. Ich beschloss meinen Bruder anzurufen, um ihm zu sagen, dass wir sofort die Stadt verlassen wollen.  Mein Bruder antwortete mir nicht und rief mich auch nicht zurück.  Was für ein Drama! Als ich dachte es könnte nicht mehr schlimmer werden kippte Lisa plötzlich um. Marie und ich schauten, ob sie noch lebt. Sie war Tod. Wir standen schon eine Stunde im Stau. Marie und ich beschlossen zu laufen, denn es hatte keinen Sinn hier weiter im Stau zu stehen.

 

Nach 2 Stunden laufen wurde es bereits dunkel. Wir hatten keine Ahnung wo wir waren.

 

Wir liefen weiter, Nach einer Stunde sahen wir endlich eine Übernachtungsmöglichkeit. Zum Glück konnten wir dortbleiben. In der Jugendherberge bekamen wir eine warme Suppe, Das tat gut nach der Kälte. Nachdem wir gegessen hatten versuchte ich meine Mutter zu erreichen. Sie war Lehrerin. Sie fragte mich besorgt, ob alles in Ordnung sei und teilte mit, dass in der Schule eine große Panik ausgebrochen war. Sie war geschockt, als ich ihr erzählte wo ich war und konnte es gar nicht glauben.

 

Auf der anderen Seite war sie sehr glücklich, dass ich mich in Sicherheit befand.  Sie erklärte mir, dass sie in der Schule gar nicht wusste, was sie machen sollte da sie solche Angst hatte. Jetzt war sie zum Glück Zuhause in Sicherheit. Allerdings wusste sie nicht, wann sie das Haus wieder verlassen konnte.

 

Mein Bruder Sam war glücklicherweise auch schon Zuhause angekommen.

 

Am nächsten ging unsere Reise weiter. Wir wussten nicht wo hin und wir alle wollten einfach nur nach Hause zu unserer Familie. Aber wir mussten weiter. Es ging durch einen Wald. Wir sind gelaufen und gelaufen. Endlich kamen wir aus dem Wald heraus. Nun mussten wir uns ein komplett neues Leben aufbauen. Wir waren bereits in Norddeutschland angekommen. Dort mussten wir unseren Schulabschluss beenden und meine Freundin Lisa musste eine Arbeit finden.

 

Was war das? Ich schaute auf meine Uhr. Es war 7 Uhr morgens. Wo war ich? Meine Mama kam in mein Zimmer und sagte mir ich müsse mich beeilen, damit ich rechtzeitig zur Schule komme. In der Schule erzählte ich allen meinen Freundinnen von meinem Traum.  In Zukunft werde ich mehr auf meine Umwelt und meine Mitmenschen achten. Wir werden versuchen etwas gegen Thiange zu unternehmen, damit so etwas schreckliches, wie in meinem Traum niemals passieren wird.

 

Von Anna Grydzhuk