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Liebe auf den ersten Blick

Kennt ihr das? Ihr seht jemanden und sofort habt ihr Schmetterlinge im Bauch? Ihr möchtet diesen einen, diesen besonderen Menschen unbedingt näher kennenlernen. Ihr denkt euch sogar “Wow”, diese Person ist super attraktiv. Und jeder von uns hat genau das bereits hundertfach in Filmen gesehen – zwei Menschen verlieben sich vom ersten Augenblick sofort ineinander. Das wohl bekannteste Beispiel ist Romeo und Julia. Doch ist das dann wirklich die sogenannte Liebe auf den ersten Blick?

 

Liebe auf den ersten Blick ist ein sehr bekanntes Phänomen. Bereits die Griechen aus der Antike glaubten daran. Aber auch noch heute wird z.B. von den Beatles oder von One Direction von der Liebe auf den ersten Blick gesungen, zum Beispiel in dem Song „Perfect.“

 

Bist du verliebt, denkt dein Verstand nicht mehr normal und es entsteht ein Chaos der Gefühle. Dein Körper und deine Psyche stehen unter einem Überschuss von Hormonen und Glücksbotenstoffen. Diese haben einen ähnlichen Effekt wie eine Droge und du wirst in einen Rauschzustand versetzt.

 

Biochemiker und Neurologen fanden heraus, dass dein Körper in der Zeit des Verliebtseins sehr viel Serotonin (Glücksbotenstoffe) ausschüttet. Außerdem stellten sie fest, dass es sich anstatt um Liebe eher um eine tiefe körperliche Zuneigung handelt. Es kann auch von einer Sympathie für die andere Person gesprochen werden, aber nicht von einer wahren tiefen Liebe. Denn der Zustand des Verliebtseins vergeht nach einiger Zeit. Entweder erwächst daraus dann eine tiefe Liebe oder das Gefühl löst sich auf.

 

Zu der Frage, ob es die Liebe auf den ersten Blick, gibt habe ich eine eigene kleine Umfrage durchgeführt, an der zehn Personen im Alter von 17-19 Jahren teilnahmen. In der Grafik (die vollständige Auswertung der Umfrage steht unten) kannst du die Ergebnisse sehen.

 

Die Mehrheit der Befragten glaubt an die Liebe auf den ersten Blick, wünscht sich eine entsprechende Erfahrung und glaubt sogar, dass diese Liebe dauerhaft halten kann. Wie ihr in der Grafik auch sehen könnt, gab es aber auch Personen, die nicht an die Liebe auf den ersten Blick glauben.

 

Wenn wir uns jedoch die Erfahrungen mit der Liebe auf den ersten Blick anschauen, ist schnell festzustellen, dass die Meinungen stark voneinander abweichen. Die Mehrheit der Befragten hat leider nicht nur positive Erfahrungen mit der Liebe auf den ersten Blick gemacht. Eine Person erwähnte, dass sie sich sofort zu einem anderen Menschen hingezogen fühlte, aber es nur ein Gefühl des Mögens gewesen sei, und bestätigte damit die Ergebnisse der Wissenschaftler. Eine andere Person erklärte jedoch, dass die Liebe auf den ersten Blick bei ihrem jetzigen Freund zu einer dauerhaften Beziehung führte.

 

Meiner Meinung nach kann das Gefühl der Liebe auf den ersten Blick zunächst keine Liebe sein. Aus Verliebtheit wird erst dann Liebe, wenn man sich besser kennenlernt, wenn man sich vertraut und aufeinander verlassen kann. Erst dann stellt man fest, dass man auch im Alltag perfekt zusammen passt und man den anderen liebt.

 


Veganismus

Jeden Tag werden Unmengen an Tierprodukten verbraucht. Wir haben Wurst und Käse auf dem Pausenbrot und auch, wenn wir Zuhause kochen, benutzen wir oft Fleisch, Milch oder Eier. Allerdings gibt es auch viele Menschen, die auf gewisse tierische Produkte verzichten.

 

Den meisten ist Vegetarismus geläufig. VegetarierInnen verzichten auf Produkte vom toten Tier, wie Fleisch oder Gelatine. Diese Menschen konsumieren kein Fleisch o.Ä., aus ethischen Gründen, d.h. aus Sorge um das Tierwohl. Darüber hinaus machen sich viele Leute auch Sorgen um unsere Umwelt; aus diesen, den ökologisch bedingten Gründen, werden viele Menschen vegan.

 

Veganer*innen werden oft als Moralapostel und Besserwisser betitelt. Schnell werden „Nichtveganer*innen“ genervt, wenn sie mit sich vegan ernährenden Mitmenschen unterwegs sind. Der Klischeeveganer redet dauerhaft über Veganismus und kritisiert alle anderen Menschen, aber isst selber nur Avocado, Chiasamen und Soja. Dass ein veganes Leben viel mehr als hole Prahlerei ist, wissen und verstehen viele Leute nicht.

 

Veganismus bedeutet primär, dass jegliche Tierprodukte aus dem Alltag verschwinden, nicht nur beim Essen, sondern z.B. auch bei Hygieneartikeln oder Kleidung.

 

Eine durchschnittliche deutsche Person verzehrt im Leben ca. 1094 Landtiere. Dem hingegen retten die 1 Mil. Veganer*innen täglich 221 Rinder, 2.540 Schweine, 52.186 Hühner, 65.025 kg Fisch, 221 Schafe, 663 Gänse und 2540 Truthähne, nur durch den Verzicht auf Tierprodukte. Dies hat viele positive Auswirkungen auf die Umwelt. Zudem ist es erstaunlich, wie viel Soja für die Fleischproduktion verwendet wird, insgesamt sind es ganze 80 Prozent. Für nur 1 kg Fleisch werden ca. 12 kg Sojaschrot gebraucht. Das heißt also, dass nur für 1 kg Fleisch, das sind ungefähr 10 Burger, bereits eine 56 m2 große Fläche Soja für die Tierzucht verbraucht wird. Durch den Verzicht auf Fleisch, oder wenigstens auf den wöchentlichen McDonald‘s Burger, kann jeder Mensch einen großen Teil zum Umweltschutz beitragen.

 

Es ist also wesentlich umweltschonender, sich rein pflanzlich zu ernähren, was ganz einfach zu erklären ist. Bei dem Anbau von jeglichen Produkten, egal ob Pflanze oder Tier, werden Ressourcen verbraucht. Der entscheidende Unterschied liegt allerdings darin, dass die Pflanzen nach der Ernte quasi sofort verzehrbar sind. Tiere hingegen müssen erst noch mit den Pflanzen und weiteren Ressourcen versorgt werden, bis sie geschlachtet werden und dem Mensch als Lebensmittel zur Verfügung gestellt werden können. Das bedeutet, im Fleisch stecken sowohl die pfanzlichen Ressourcen als auch noch weitere, die jedes Tier als Lebewesen verbraucht.

 

Darüber hinaus verursacht die Produktion von nur einem Kilogramm Fleisch 36 kg Kohlendioxid. Dies entspricht in etwa 250 km Autofahrt, das ist ungefähr die Strecke von Aachen bis nach Frankfurt. Der Fleischliebhaber kommt somit auf einen Verbrauch von 1,82 t CO2 pro Jahr! Ein Veganer kommt hingegen auf weit weniger als eine Tonne.

 

Doch es ist nicht alleine die Fleischproduktion, die CO2 verbraucht. Auch andere tierische Produkte tragen zur Verschmutzung der Umwelt durch Kohlendioxid bei. Im Falle von Kuhmilch werden rund 80 kg CO2 verbraucht, bei Hühnereiern sind es rund 35 kg.

 

Zudem verbraucht die Produktion dieser tierischen Produkte auch eine große Menge an Wasser, welches wir als Menschen sehr viel sinnvoller nutzen könnten. Alleine schon ein Kilogramm Rindfleisch kostet uns 15.000 Liter Wasser. Dies löst auf Dauer einen Wassermangel in der kompletten Weltbevölkerung aus!

 

Nicht zu übersehen sind außerdem auch die gesundheitlichen Aspekte, die der Veganismus mit sich bringt. Das Blutbild eines sich vegan ernährenden Menschen zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit von Krebszellen achtmal geringer ist als bei einem fleischessenden Menschen.

 

Der Text konnte euch hoffentlich darlegen, warum Veganismus gut für den Menschen sowie genauso wie für die Umwelt und somit den natürlichen Lebensraum von uns allen ist. Falls ihr jetzt aber denkt, dass es quasi unmöglich ist, sich vegan zu ernähren und ihr euch unter keinen Umständen eine rein pflanzliche Ernährung vorstellen könnt, möchten wir nun diese Zweifel von euch nehmen. Mittlerweile gibt es sehr viele vegane Ersatzprodukte und natürlich auch alle Obst und Gemüsesorten gehören zur veganen Ernährung. Es gibt super leckere, gesunde, einfache und auch billige Rezeptideen. Für eine kleine Hilfe haben wir ein kurzes, einwöchiges Ernährungsexperiment vorbereitet, das wir auch selber ausprobiert haben. Wie geben euch im Folgenden Inspirationen, wie ihr euch ein Woche vegan ernähren könnt. Das ist also eine tolle Möglichkeit, für sich selbst herauszufinden, wie es ist, sich vegan zu ernähren.

 

Ich habe dieses Experiment gemacht und eine Woche vegan gelebt. Zum Frühstück habe ich beispielsweise Haferflocken mit pflanzlicher Milch und Früchten gegessen. Ich war positiv überrascht, wie viel man eigentlich als Veganer*in essen kann. Ich konnte z.B. leckere Burger mit Pommes oder auch Pizza essen. Dort hat mir jedoch eindeutig der Käse gefehlt.

 

Im Allgemeinen sehe ich diese vegane Woche als eine sehr positive Woche und eine tolle neue Erfahrung. Ich habe gemerkt, dass ich mich allgemein viel gesünder ernährt habe und mich dementsprechend auch fitter in vielen Dingen gefühlt habe. Wenn ich ehrlich bin, habe  mir Käse und Milch gefehlt, Fleisch allerdings nicht jeden Tag. Als ich beispielsweise Tacos gegessen habe, hat mir das Hähnchenfleisch gefehlt, da der Tofu mir zu trocken war.

 

Als Fazit möchte ich sagen, dass ich mich in Zukunft gesünder und umweltbewusster ernähren möchte. Wir werden öfter mal vegan kochen und im Allgemeinen werde ich weniger Fleisch essen. Diese Woche hat mir mit positiven Erfahrungen gezeigt, dass es möglich ist, auf tierische Produkte zu verzichten.

 

1 Woche nach meiner veganen Woche: Ehrlich gesagt habe ich mich fast so wie vor der veganen Woche ernährt. Ich habe weniger Fleisch gegessen, aber dennoch Fisch sowie andere tierische Produkte. Demnächst möchten wir noch veganen Kuchen ausprobieren.

 

Als Fazit kann ich sagen, dass ich eine Woche nach meiner veganen Woche viele Sachen wieder kombinieren kann und mich ehrlich gesagt gefreut habe, wieder tierische Produkte essen zu können. Im Allgemeinen ist es eine Erfahrung Wert, allerdings würde ich nicht auf einen längeren Zeitraum (2-3 Jahre) vegan leben können. Ich bin der Meinung, dass es schon relativ aufwendig ist, vegan zu sein, denn du musst immer darüber nachdenken, ob etwas tierisches in dem Essen ist.


Mathematikturnier in Bonn

Seit einigen Jahren findet in der Universität Bonn ein Mathematikturnier statt, bei dem über 50 Schulen teilnehmen. In Fünfergruppen treten jedes Jahr hunderte SchülerInnen aus den Jahrgangsstufen 11-13 in ihren Teams gegeneinander an.

 

Das Turnier ist dabei in zwei Teile aufgeteilt. In dem ersten Teil werden mathematische Aufgaben bearbeitet, die kreative Lösungsvorschläge erfordern. Der zweite Teil bezieht sich auf ein spezielles Thema, das sich mit mathematischen Grundsätzen befasst. 2019 handelte es sich um das Thema Astronomie und Raumfahrt.

 

Zu dem Thema des Turniers gibt es jedes Jahr zudem noch eine Veranstaltung von einem Professor oder einem Experten in diesem Bereich. Beim vergangenen Turnier berichtete eine Astronautin von ihren spannenden Erfahrungen.

 

Auch die Gesamtschule Aachen-Brand hat am diesjährigen Wettbewerb teilgenommen. Der Wettbewerb zeichnet sich vor allem durch seine kniffligen Aufgaben aus, deren Lösungen viel Kreativität erfordern. Außerdem muss man sich trotz der knappen Zeit mit seinem Team sinnvoll austauschen, um die Aufgaben zu lösen.

 

Diese Anforderungen solltet ihr mitbringen, wenn ihr euch für das Turnier interessiert:
-mathematisches Können
-Teamgeist
-Interesse an Mathe

 

Jeder, der interessiert ist ,kann sich für das nächste Jahr anmelden und teilnehmen. Vermutlich wird das Turnier wieder im September stattfinden.